HP ProLiant Grafik

HP ProLiant DL320e Gen8 v2

Es ist nun fast 2 Jahre her, dass unser Verein seinen ersten Server angemietet und die Infrastruktur an Angeboten ausgebaut hat.
Unsere Anforderungen sind mit der Zeit gestiegen, denn zu einem Webserver (inkl. Mail- und Datenbank-) und einem Minecraftserver sind in der Zeit noch weitere Maschinen hinzu gekommen. Beispielsweise ein Teamspeakserver, ein Entwicklungsserver für das gewachsene MC-Team, und noch andere „Kleinigkeiten“. So geschieht es schnell, dass die vorhandenen Ressourcen nicht mehr ausreichen und Erweiterungen kommen müssen.

Unser alter ProLiant-Server von HP wurde nun durch einen HP ProLiant DL320e Gen8 v2 ersetzt. Auf den Punkt gebracht profitieren wir ab sofort von einer aktuelleren und stärkeren CPU, sowie dem doppelten Arbeitsspeicher.

Nicht nur die Hardware wird in der nächsten Zeit optimiert und aktualisiert werden, sondern auch auf Softwareseite hat und wird sich einiges tun.
So gehen wir gut vorbereitet in eine spannende Zukunft, denn nicht mehr lange und Calad Amar 3.0 wird den Server auf Trab bringen.

Bild eines Portals

Die Technik hinter der Welt

Die Technik – Einzug der multiplen Welten

Die Entscheidung, für uns eine sogenannte Multiworld-Architektur zu nutzen, liegt mittlerweile einige Monate zurück. Damals standen wir vor der Frage, was aus der alten Welt geschehen soll, ob wir sie 1:1 auf den neuen Server übernehmen, sie komplett weglassen, oder nur Ausschnitte kopieren. Lange brauchten wir gar nicht zu überlegen, denn wollten wir wirklich Teile der alten Welt nutzen, in welcher Weise auch immer, mussten wir ganz einfach auf ein Multiworld-Plugin zurückgreifen, wie sonst hätten wir zwei Welten verwalten wollen. Die erste Entscheidung war also getroffen, Calad Amar 3.0 würde auf einem System aufsetzen, dass es uns ermöglicht beliebige Welten zu generieren und für unsere Zwecke zu nutzen.
An diesen Beschluss knüpften einige Vorteile an, so ist es uns nunmehr möglich, Dungeons oder Adventure-Maps jederzeit einzubinden oder auszugliedern, sowie unsere Spielergemeinschaft aktiver am Schaffungsprozess teilhaben zu lassen, indem sie sich kreativ austoben kann und uns die Karte einschickt. Nicht länger müssen wir an der aktiven Karte herumbauen, sondern können sogar für jede einzelne Welt eigene Regelwerke erschaffen.

Ein weiterer Gedanke, der zwangsläufig mit unserer neuen Weltkarte aufkam, war die Frage nach der Generierung der verschiedenen Welten. Sollten wir es dem Zufall überlassen, oder aktiv in den Schaffungsprozess eingreifen? Wie an der Weltkarte zu sehen ist, haben wir uns für den Eingriff entschieden und uns ein sehr mächtiges Plugin rausgesucht, dass uns sämtliche Möglichkeiten bietet Terrain, Flora und Fauna zu manipulieren und nach unseren Wünschen zu gestalten.

Die Praxis – Wie sieht die Welt nun aus?

Betretet ihr den neuen Server zum ersten mal, werdet ihr auf einem kleinen Eiland erwachen, hinter euch ein Wrack, vor euch ein NPC der euch begrüßen wird. Ab hier startet euer Abenteuer in der neuen Welt. Ihr seid soeben auf unserer Startinsel gelandet, einer kleinen, autonomen Welt, die geschützt durch verschiedenste Serverregeln, ein ruhiges Dasein führt und euch alle Zeit bietet um den neuen Server kennenzulernen. Weder könnt ihr durch die Weiten des Ozeans schwimmen, noch gibt es eine Landbrücke, die euch von der Insel wegführt. Ihr befindet euch in einer Instanz, also einer eigenen kleinen Welt.
Um von der Insel wegzukommen, gibt es für Spieler genau eine Möglichkeit, nämlich ein festes System aus Schiffsrouten, die in einem festen Zeittakt zu kleinen Handelsposten auf der Hauptwelt reisen, dies geschieht im klassischen Stil, nämlich durch Teleportation. Auch wenn es in diesem Fall ein Schnellreisesystem ist, ist es weder schnell noch zuverlässig, denn die Schiffe legen nur alle x Minuten ab, kommt ihr zu spät heißt es warten. Auch führen die Routen nicht immer auf direktem Wege zum Ziel. Auf den langen Schiffsreisen kann so einiges passieren, das die Reise verlängern kann.

Auch Dungeons, Abenteuerwelten oder andere Instanzen funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Derzeit gibt es 4 Arten von „Teleporten“: Schiffsreise, Teleport durch NPCs (meist Quests) und ein Wasser- / Netherportal (hier kommt nur der Effekt des Portals zum Einsatz). Betretet ihr das definierte Portal, führt es euch zum passenden Ziel. Da der Begriff Nether zur Sprache kam, unsere Welt wird weder das „End“ noch den „Nether“ haben. Beide Welten sind im Multiplayer nur bedingt sinnvoll und wir haben für Ersatz auf der Hauptwelt gesorgt.